Einführung der Bundesbesoldung

Ab dem 01.04.2020 wird für alle Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenbeamtinnen und Kirchenbeamten die Bundesbesoldung mit einem Bemessungssatz von 95% eingeführt.

Auch bei Kirchenbeamtinnen und -beamten erfolgt, wie bisher bei den Pfarrerinnen und Pfarrern, die erstmalige Einstufung in eine Stufe über der einschlägigen nach dem staatlichen Recht. 

Darüber hinaus wird eine ruhegehaltsfähige Systemzulage gewährt.

Die Höhe beträgt:
180 Euro in den Besoldungsgruppen A5 und A6,  
90 Euro in den Besoldungsgruppen A7 und A8, 
60 Euro in den Besoldungsgruppen A9 und A10 und 
50 Euro in der Besoldungsgruppe A15

Sollten diese Ausgleichsmaßnahmen im Einzelfall nicht ausreichen, wird die Ausgleichszulage in Höhe der Differenz zur bisherigen Besoldung nach dem Recht des Landes NRW angepasst. Diese ist zwar ruhegehaltsfähig, wird aber anders als die Systemzulage bei Besoldungserhöhungen/ -veränderungen abgeschmolzen.

Für Ruhestandsbeamtinnen und -beamte findet kein Abzug nach § 50f des Beamtenversorgungsgesetzes statt.

Es bleibt beim Beihilferecht des Landes NRW. Bei Neuverbeamtungen, die sich freiwillig in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichern lassen möchten, kann ein hälftiger Beitragszuschuss gewährt werden. Dies gilt auch für Beamtinnen und Beamte, die bereits in der Gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind (Inkrafttreten 01.07.2019).

Es werden Pfarrerinnen und Pfarrer sowie Kirchenbeamtinnen und -beamten die Möglichkeit, einer Entgeltumwandlung ab dem 01.07.2019 eingeräumt:
– für vom Dienstherren geleaste Dienstfahrräder und E-Bikes und
– zur Altersvorsorge (Direktversicherung über den Dienstherren)

Darüber hinaus wurde für den Pfarrbereich beschlossen:

Pfarrerinnen und Pfarrer werden wieder nach zwölf Dienstjahren nach A14 durchgestuft. Damit entfällt die nicht ruhegehaltsfähige Erfahrungszulage.
Vikarinnen und Vikare erhalten Anwärterbezüge des Bundes mit einem späteren Eingangsamt nach A13 ohne Bemessungssatz (also 100%).

Schwierige Gespräche in der Gemeinde führen 2019

Termin: 29.01. – 30.01.2019

Ort: Gäste- und Tagungshaus Haus Wiesengrund in 51588 Überdorf
Referentin & Leitung: Sylvia Wiederspahn, Pfarrerin, Gemeindeberaterin, GO, Wuppertal

Im Gemeindebüro gehören Konflikte zum Alltag. Hektik, schnell wechselnde und oft schwierige
Gesprächssituationen, unklare Zuständigkeiten und unterschiedliche Interessen können zu Konflikt führen. Wenn
diese eskalieren, belasten sie das „Klima“ im Gemeindebüro, einem Ort, der davon lebt, einladend zu sein.
Dieses kompakte Gesprächsführungs- und Konfliktbewältigungstraining hat folgende Kursinhalte:

● Haltungen zu Konflikten, insbesondere in der Organisation Kirche
● Konfliktdynamik, Analyse und Bearbeitung von Konflikten
● Wirkungsvolle Gesprächsführung bei Konflikten
● Umgang mit unterschiedlichen Interessen
● Aspekte der Verhandlung in Konfliktsituationen
Eigene Fragestellungen und Fälle aus dem Alltag der Gemeindebüros stehen dabei im Fokus der gemeinsamen
Arbeit.

> Schwierige Gespräche in der Gemeinde führen (Download)

Kommunikationszentrum Gemeindebüro 2019

Kommunikationszentrum Gemeindebüro 05.02.2019

Kommunikationszentrum Gemeindebüro

Fortbildungsreihe für Gemeindesekretärinnen und -sekretäre

Datum: 05./06.02.2019, 26./27.03.2019, 29./30.10.2019

Leitung: Sylvia Wiederspahn
Referenten: Qualifizierte Fachkräfte aus der Verwaltung

Kosten: Insgesamt für alle drei Module 565,00 Euro für Mitglieder des RVM. 595,00 Euro für Nicht-Mitglieder.

Anmeldungen bis 15.01.2019
(Achtung: Nur noch wenige Plätze verfügbar!)

Weitergehende Inhalte und Anmeldung finden sich in der Anlage.

> Seminar Kommunikationszentrum Gemeindebüro und Anmeldung

RVM Grundseminar 2019

RVM Grundseminar 2019 01.07.2019

Termin: 01.07. – 03.07.2019
Tagungsort: Tagungs- und Gästehaus Haus Wiesengrund in 51488 Nümbrecht
Referentin: Marion Birkholz

Für Mitarbeitende ohne kirchliche Ausbildung und/oder Verwaltungsprüfung

In diesem Seminar werden grundlegende Informationen zur Evangelischen Kirche im
Rheinland vermittelt. Wenn man versteht, welche Strukturen es in unserer Landeskirche
gibt, dann versteht man vieles in der alltäglichen Arbeit besser.
Auf der Basis geschichtlicher Hintergründe (Entstehung der Ev. Kirche im Rheinland,
Sonderstatus der Kirchen im Grundgesetz) werden insbesondere die elementaren Inhalte
der Kirchenordnung als „Verfassung“ unserer Kirche mit Beispielen aus dem
gemeindlichen Leben praxisnah gemeinsam erarbeitet:

Was bedeutet presbyterial-synodal?
Was macht eigentlich ein Kreissynodalvorstand?
Was sind die Aufgaben der Landeskirche und der Landessynode?

Thematisierung und Beantwortung praxisrelevanter Fragen zu den wichtigsten Gesetzen
– damit alles klarer wird für den Berufsalltag.

> Anmeldung zum RVM Grundseminar 2019